Migration & Relaunch
Beim Relaunch entscheidet nicht das Design, sondern was mit URLs, Daten und Rankings passiert.

Der häufigste Schaden bei einem Relaunch entsteht nicht am Design, sondern in der Woche nach dem Umschalten: Sichtbarkeit weg, Bestellungen unten, niemand weiß, warum.
Es ist fast immer dieselbe Ursache — die alten Adressen führen ins Leere. Wer vor dem Umschalten eine vollständige URL-Liste mit Zielen erstellt, 301-Weiterleitungen einzeln prüft und die Ausgangswerte notiert, vermeidet den größten Teil des Risikos.
Jede Produkt- und Kategorieseite, die heute rankt, hat eine Adresse, auf die Suchmaschinen und externe Links zeigen. Ändert sich diese Adresse ohne Weiterleitung, ist die Seite für Google neu — und beginnt bei null. Weiterleitungen werden mit Status 301 gesetzt, nicht mit 302, und stichprobenartig geprüft.
Ohne Ausgangswerte lässt sich hinterher nicht sagen, ob es besser geworden ist. Notieren Sie vor dem Umschalten Sitzungen, Bestellungen, Conversion-Rate, Ladezeiten der wichtigsten Seitentypen und die zwanzig Suchbegriffe mit dem meisten Umsatz. Eine Stunde Arbeit, und der Unterschied zwischen Diagnose und Vermutung.
Messen, Adressen sichern, Daten entscheiden, echte Testbestellung, dann umschalten. Danach wöchentlich Fehlerberichte, 404-Seiten und Ladezeiten prüfen. Meist sind es fünf bis zehn Adressen, die den Unterschied machen.
Wir schauen uns Ihre Ausgangslage an und sagen ehrlich, welcher Weg passt.