Performance
Ladezeit, Bilder, Skripte: wo Optimierung wirkt, wo sie nichts bringt und woran man den Unterschied messen kann.

„Der Shop ist langsam" ist ein Symptom, keine Diagnose. Bevor jemand am Caching schraubt, lohnt die Frage, welche Seite für wen langsam ist.
Die Ursachen liegen fast immer an einer von vier Stellen: zu große Bilder, zu viele Skripte von Drittanbietern, die Datenbank bei großen Sortimenten und das Hosting. In dieser Reihenfolge lohnt auch die Arbeit.
Der häufigste Bremsklotz ist das Bild: ein Produktfoto mit 3.000 Pixel Breite, das in der Übersicht auf 300 Pixel dargestellt wird — der Browser lädt trotzdem alles. Moderne Formate, mehrere Größen je Bild, korrekte Größenangaben im Markup und verzögertes Laden für alles unterhalb des Bildschirms lösen das. Nicht aber für das erste sichtbare Bild, dort bremst es zusätzlich.
Der zweite Punkt sind externe Dienste: Chat-Widget, zwei Tracking-Werkzeuge, ein Bewertungssiegel, eine Schriftart von extern. Jedes wirkt harmlos, gemeinsam verschieben sie den Zeitpunkt, an dem die Seite bedienbar ist. Hier hilft kein Caching, sondern Verzicht und Reihenfolge.
Messen, worüber der Umsatz läuft. Bilder aufräumen. Externe Skripte reduzieren. Dann Caching und Datenbank. Und erst danach über Feinheiten reden.
Wir schauen uns Ihre Ausgangslage an und sagen ehrlich, welcher Weg passt.