Schnittstellen
Wer welches Feld führt, in welchem Takt synchronisiert wird und was passiert, wenn die Verbindung ausfällt.

Ein Shop ohne Anbindung ist eine zweite Datenhaltung: Jeder Artikel wird zweimal gepflegt, jeder Bestand zweimal gezählt. Das funktioniert — bis zum ersten Sortimentswechsel.
Vier Festlegungen entscheiden über den Alltag: Wer führt welches Feld, in welche Richtung und in welchem Takt wird synchronisiert, was passiert im Fehlerfall, und wer pflegt die Schnittstelle im Betrieb. Wird das vor der Umsetzung geklärt, ist der Rest Handwerk.
Für jedes Feld muss festgelegt sein, welches System führt: Artikelstamm aus dem ERP, Beschreibungen und Bilder aus dem Shop, Bestände aus dem Lager, Kunden aus dem CRM. Eine Zuordnung pro Feld, nicht pro System. Ohne diese Festlegung überschreiben sich zwei Systeme gegenseitig, und hinterher lässt sich nicht sagen, welcher Wert der richtige war.
Nicht alles muss in Echtzeit laufen. Bestände zeitnah, sonst drohen Überverkäufe. Preise einmal täglich reicht meist. Bestellungen sofort, sonst wartet der Versand. Kunden bidirektional, mit klarer Regel, wer eine Adressänderung gewinnt. Diese Matrix gehört vor die Umsetzung.
Erst Artikel und Bestände in einer Richtung, dann Bestellungen zurück, dann Kunden. Jeder Schritt mit echten Daten geprüft, bevor der nächste beginnt. Das dauert länger als der Big Bang und ist der einzige Weg, bei dem sich ein Fehler noch zuordnen lässt.
Wir schauen uns Ihre Ausgangslage an und sagen ehrlich, welcher Weg passt.