Marktplätze
Warum die Datenqualität über den Erfolg entscheidet — und welche Vorarbeit man nicht überspringen sollte.

Marktplätze sehen nach einem Umsatzhebel aus, und das sind sie auch. Der Aufwand liegt nur nicht dort, wo man ihn erwartet.
Die Anbindung selbst ist in wenigen Tagen erledigt. Was Projekte kippen lässt, sind Produktdaten und Bestände. Wer vorher festlegt, wo gepflegt wird, und mit einem Kanal und einem Teil des Sortiments startet, kommt ohne Überverkäufe und Dubletten durch.
Es braucht genau eine Stelle, an der Artikel, Preise und Bestände gepflegt werden — Shop, ERP oder PIM. Alles andere liest von dort. Wer parallel im Shop und in der Marktplatz-Oberfläche pflegt, produziert innerhalb von Wochen Abweichungen, die niemand mehr auflöst.
Marktplätze verlangen strengere Daten als der eigene Shop: eindeutige GTIN, kategoriespezifische Pflichtattribute, Bilder nach festen Vorgaben, eigene Längenbegrenzungen für Titel. Ein Artikel auf drei Kanälen kann außerdem dreimal verkauft werden, wenn die Bestandsmeldung zu langsam ist — und Überverkäufe kosten auf Marktplätzen nicht nur Geld, sondern Kennzahlen, die über Sichtbarkeit entscheiden.
Datenherrschaft festlegen, Produktdaten für einen Kanal vollständig aufbereiten, einen Kanal anbinden, mit einem kleinen Teil des Sortiments starten, Bestände und Retouren eine Woche beobachten — dann ausrollen.
Wir schauen uns Ihre Ausgangslage an und sagen ehrlich, welcher Weg passt.