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301-Weiterleitung
Dauerhafte Umleitung einer alten Adresse auf eine neue. Bei einem Shop-Umzug überträgt sie den Großteil der Google-Signale — ohne sie starten die Rankings bei null.
Was wir dazu machen →
A
A/B-Test
Zwei Varianten einer Seite werden parallel ausgespielt, um zu messen, welche mehr Käufe bringt. Nur sinnvoll bei ausreichend Besuchern, sonst ist das Ergebnis Zufall.
AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen. Für reine Anfrage-Webseiten nicht vorgeschrieben, für Onlineshops mit Verkauf an Verbraucher praktisch unverzichtbar.
API
Schnittstelle, über die zwei Systeme automatisch Daten austauschen — etwa Shop und Warenwirtschaft. Ohne API bleibt nur manuelles Übertragen.
Was wir dazu machen →
API-first
Entwurfsprinzip, bei dem die Schnittstelle zuerst entsteht und die Oberfläche darauf aufsetzt. Voraussetzung für Headless-Aufbauten und mehrere Kanäle aus einer Quelle.
Was wir dazu machen →
Attributfilter
Filterung nach technischen Eigenschaften statt nach Kategorien — bei technischen Sortimenten der entscheidende Weg zum richtigen Artikel.
B
B2B Commerce
Onlinehandel zwischen Unternehmen. Unterscheidet sich vom Endkundengeschäft vor allem durch individuelle Preise, Freigabeprozesse und Wiederbestellungen.
Was wir dazu machen →
Barrierefreiheit (BFSG)
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz verpflichtet viele Onlineshops seit Juni 2025 dazu, für Menschen mit Behinderungen nutzbar zu sein. Ob es für ein Unternehmen gilt, hängt unter anderem von dessen Größe ab.
Bounce
Besuch, der ohne weitere Interaktion endet. Bei Produktseiten ein Warnsignal, bei Ratgeberseiten oft völlig normal.
Bounce Rate
Anteil der Besucher, die eine Seite ohne weitere Interaktion wieder verlassen. Hoher Wert heißt nicht automatisch schlecht — es kommt auf die Seitenart an.
Button-Lösung
Gesetzliche Vorgabe, dass der Bestell-Button eindeutig beschriftet sein muss, etwa mit „zahlungspflichtig bestellen“. Fehlt sie, kommt kein wirksamer Vertrag zustande.
C
CDN
Content Delivery Network. Verteilt Bilder und Dateien auf Server in Kundennähe, damit die Entfernung zum eigenen Server die Ladezeit nicht bestimmt.
Composable Commerce
Ansatz, bei dem der Shop aus austauschbaren Bausteinen besteht statt aus einem geschlossenen System. Mehr Freiheit, mehr Integrationsaufwand.
Consent Management
Verwaltung der Einwilligungen für Cookies und Tracking. Ohne gültige Einwilligung dürfen Analyse- und Werbedienste nicht geladen werden.
Conversion Rate
Anteil der Besucher, die kaufen. Bei 100 Besuchern und 2 Bestellungen sind das 2 Prozent. Die wichtigste Kennzahl im E-Commerce, weil sie Traffic in Umsatz übersetzt.
Core Web Vitals
Googles Messwerte für Ladegeschwindigkeit, Reaktionsfähigkeit und visuelle Stabilität einer Seite. Sie sind ein Rankingfaktor und beeinflussen zugleich die Abbruchrate.
Was wir dazu machen →
CRO
Conversion-Rate-Optimierung. Systematische Arbeit daran, aus vorhandenen Besuchern mehr Käufer zu machen — meist günstiger als zusätzlicher Traffic.
Was wir dazu machen →
Cross-Selling
Passende Zusatzprodukte anbieten — Kabel zum Gerät, Pflegemittel zum Schuh. Hebt den durchschnittlichen Bestellwert, ohne neue Besucher zu brauchen.
Customer Lifetime Value
Gesamter Deckungsbeitrag, den ein Kunde über die gesamte Beziehung bringt. Entscheidend dafür, wie viel ein Neukunde kosten darf.
D
D2C
Direct to Consumer. Hersteller verkaufen direkt an Endkunden, ohne Zwischenhandel — technisch oft ein zweiter Shop neben dem B2B-Geschäft.
Deployment
Übernahme von Änderungen aus der Entwicklung in das Live-System, nachvollziehbar und im Zweifel rücknehmbar.
Was wir dazu machen →
Double-Opt-In
Zweistufige Newsletter-Anmeldung: Nach der Eintragung muss die Adresse per Bestätigungsmail freigegeben werden. In Deutschland der Standard für rechtssicheres E-Mail-Marketing.
DSGVO
Datenschutz-Grundverordnung. Regelt, wie personenbezogene Daten verarbeitet werden dürfen — betrifft im Shop unter anderem Bestelldaten, Cookies, Tracking und Newsletter.
E
EAN / GTIN
Weltweit eindeutige Artikelnummer. Für den Verkauf über Marktplätze wie Amazon meist zwingend erforderlich.
ERP
Warenwirtschaftssystem, in dem Bestände, Bestellungen und Rechnungen zusammenlaufen. Bei größeren Shops ist es meist das führende System, der Shop nur eine Verkaufsfläche.
Was wir dazu machen →
F
Feed Management
Erzeugen und Pflegen von Produktdatenfeeds für Marktplätze, Preisportale und Werbekanäle. Aus einer Quelle, nicht je Kanal von Hand.
Was wir dazu machen →
Flow Builder
Werkzeug in Shopware, mit dem Abläufe ereignisbasiert automatisiert werden: Tritt ein Ereignis ein, werden definierte Aktionen ausgelöst.
Was wir dazu machen →
G
Grundpreisverordnung
Verpflichtet dazu, bei Waren nach Gewicht, Volumen oder Menge zusätzlich den Preis je Einheit anzugeben — etwa Euro pro Kilogramm.
H
Headless Commerce
Aufbau, bei dem Shop-Technik und Oberfläche getrennt sind. Bringt Freiheit im Design und bei mehreren Kanälen, erhöht aber Aufwand und Komplexität deutlich.
Was wir dazu machen →
Headless Storefront
Eigenständig gebaute Oberfläche, die den Shop-Kern nur über Schnittstellen anspricht. Volle gestalterische Freiheit bei deutlich höherem Aufwand.
Was wir dazu machen →
K
Kaufabbruch
Ein Besucher legt Produkte in den Warenkorb, schließt aber nicht ab. Häufigste Gründe: unerwartete Versandkosten, Registrierungszwang, fehlende Zahlungsarten.
Kaufland Marketplace
Deutscher Marktplatz mit wachsender Reichweite. Für viele Sortimente die naheliegende dritte Fläche neben Amazon und eBay.
Was wir dazu machen →
Kundengruppen
Kundenkreise mit eigenen Preisen oder Konditionen — etwa Händler gegenüber Endkunden. Kern jeder B2B-Shop-Logik.
Was wir dazu machen →
L
Lastspitze
Kurzzeitig stark erhöhter Zugriff, etwa bei Kampagnen oder Saisonstart. Ein Shop muss dafür ausgelegt sein, nicht für den Durchschnittstag.
Was wir dazu machen →
M
Marketplace Connector
Erweiterung, die den Shop mit einem Marktplatz verbindet und Artikel, Preise, Bestände und Bestellungen abgleicht.
Was wir dazu machen →
Merchant Center
Googles Verwaltung für Produktdaten. Grundlage für Shopping-Anzeigen und die kostenlosen Produkteinträge in der Suche.
Migration
Umzug eines Shops auf ein neues System oder eine neue Adresse, inklusive Produktdaten, Kunden, Bestellungen und Weiterleitungen.
Was wir dazu machen →
Multichannel
Verkauf über mehrere Kanäle gleichzeitig — eigener Shop, eBay, Amazon, Ladengeschäft — idealerweise aus einer gemeinsamen Datenquelle.
Was wir dazu machen →
O
Omnichannel
Verzahnung aller Kanäle inklusive Ladengeschäft, sodass Kunden Kanäle wechseln können — online kaufen, im Laden abholen oder zurückgeben.
Was wir dazu machen →
P
Payment Service Provider
Dienstleister, der Zahlungen abwickelt — etwa Karte, PayPal oder Rechnungskauf. Er übernimmt Sicherheitsanforderungen, die sonst beim Shop lägen.
PCI-DSS
Sicherheitsstandard für die Verarbeitung von Kartendaten. Wer Kreditkartenzahlung anbietet, muss ihn einhalten — meist über einen zertifizierten Zahlungsdienstleister.
PIM
Produktinformationssystem. Sammelt Texte, Bilder und Attribute zentral, damit alle Kanäle dieselben, gepflegten Produktdaten bekommen.
Was wir dazu machen →
R
Retargeting
Werbung, die Besucher nach dem Verlassen des Shops erneut anspricht. Wirksam, aber einwilligungspflichtig — ohne gültige Zustimmung nicht zulässig.
Rule Builder
Werkzeug in Shopware, mit dem Bedingungen definiert werden — Kundengruppe, Warenkorbwert, Versandart — als Grundlage für Preise, Aktionen und Abläufe.
Was wir dazu machen →
S
Schema.org
Auszeichnung im Quelltext, die Suchmaschinen sagt, was ein Inhalt bedeutet — Produkt, Preis, Verfügbarkeit, Bewertung. Voraussetzung für erweiterte Sucheinträge und wichtig dafür, dass KI-Systeme Inhalte richtig zuordnen.
Shopware B2B Components
Funktionspaket für den Geschäftskundenhandel mit Rollen und Rechten, Angebotsverwaltung, Bestellfreigaben, Einkaufslisten und Schnellbestellung.
Was wir dazu machen →
Sitemap
Maschinenlesbares Verzeichnis aller Seiten für Suchmaschinen. Nach einer Migration einer der Punkte, die zuerst aktualisiert werden müssen.
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SKU
Interne Artikelnummer zur eindeutigen Kennzeichnung einer Variante — etwa Größe und Farbe. Grundlage für saubere Bestandsführung.
Staffelpreis
Preis, der mit der Abnahmemenge sinkt. Im B2B-Handel Standard, im Endkundengeschäft eher die Ausnahme.
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Staging
Getrennte Testumgebung, die dem Live-System entspricht. Änderungen werden dort geprüft, bevor sie Kunden erreichen.
Was wir dazu machen →
Storefront
Die sichtbare Verkaufsoberfläche des Shops — das, was Kunden sehen, im Unterschied zur Verwaltung im Hintergrund.
Was wir dazu machen →
Subscription Commerce
Verkauf im Abonnement mit wiederkehrender Lieferung und Zahlung. Stellt eigene Anforderungen an Zahlung, Bestand und Kündigungsprozesse.
T
Total Cost of Ownership
Gesamtkosten über die Lebensdauer: Anschaffung plus Betrieb, Wartung, Hosting und Weiterentwicklung. Die Zahl, die beim Systemvergleich zählt.
Was wir dazu machen →
W
Warenkorbwert
Durchschnittlicher Umsatz je Bestellung. Zusammen mit Conversion Rate und Besucherzahl ergibt er den Umsatz — an allen drei Stellschrauben lässt sich drehen.
Warenwirtschaft
System, in dem Artikel, Bestände, Einkauf und Verkauf geführt werden. Bei größeren Händlern die führende Datenquelle, der Shop nur Verkaufsfläche.
Was wir dazu machen →
Webhook
Automatische Benachrichtigung von System zu System bei einem Ereignis — etwa wenn eine Bestellung eingeht. Schlanke Alternative zum ständigen Abfragen.
Was wir dazu machen →
Widerrufsrecht
Recht von Verbrauchern, einen Onlinekauf innerhalb der gesetzlichen Frist zu widerrufen. Muss vor Vertragsschluss korrekt und vollständig darüber informiert werden.